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Maßnaheme 04: Kommunale Fahrpläne zur Energieneutralität

 

Für alle 23 Gemeinden soll ein Fahrplan zur bilanziellen Selbstversorgung bei der Energie vorliegen. Mit den Entscheidungsträgern der Kommunen werden die Fahrpläne zwecks Sensibilisierung und Entscheidungsfindung erarbeitet. Schon aus alten Projekten in den Gemeinden wurden auf der gesamten Gemeindeebene (Private, Landwirtschaft, Gewerbe, Kommune) die Potentiale und Verbräuche gegenübergestellt. Zusammen mit der Energiebuchhaltung kann man eine Bilanz der Energieverbräuche erstellen. Der Unterschied soll, dann ausgewiesen werden.

Energiemosaik

Die wichtigsten dieser Daten können online unter www.energiemosaik.at online abgerufen werden. Dort werden dann die Daten graphisch aufbereitet.

Beispiel Linz

Links in der Graphik sind die Energieträger zu sehen. (ca. 20% erneuerbar / 80% fossil) Konkret wird hierbei nicht unterschieden, ob die Energie für die Strom- oder Wärmeerzeugung verwendet wird. Leider ist der relative Anteil der fossilen Energie noch extrem hoch.

In der Mitte kann man erkennen, wo beziehungsweise wie die gewonnene Energie genutzt wird. Hier macht mehr als die Hälfte (63%) die Industrie aus. Dieser enorm hohe Energiebedarf wird durch die energieintensiven Schmelzverfahren der voestAlpine erklärt und kann durch einen Blick auf das Diagramm einer klassischen Wohn/Pendlergemeinde (wo logischerweise eine höherer Energieanteil in die Rubrik "Wohnen" fällt bestätigt werden.

Rechts kann man dann erkennen, wie die Energie genau genutzt wird. Sprich man sieht, wieviel Energie ausschließlich zur Erzeugung von Wärme verwendet wird. (Prozessabwärme wird somit nicht dazugezählt) Unter Transport fällt logischerweise der Personenverkehr, der Warenverkehr, aber auch interbetriebliche Transporte, wie Förderbänder oder oder Rohrnetze.

Die KEM-Gemeinden

Weisen an sich den Energieverbrauch eines klassischen Speckgürtels auf. Allerdings werden die Ergebnise durch Gemeinden, welche eine eigene sehr energieintensive Industrie vorweisen können (z.B. Kremsmünster) Auffallend ist auch, das ca. 50% der Wärme aus regenerativer Energie stammt. Zurückzuführen ist dies auf lokale Nahwärmenetzte und Holzheizung.

Hier sind die Diagramme für jede einzelne Gemeinde.