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FahrRad Beratung OÖ-Umsetzungsplan

 

 

FahrRad Beratung OÖ –Umsetzungsplan für die Stadtgemeinde Bad Hall

1 Rahmenbedingungen

1.1 Als Gemeinde Vorbild sein

 Anschaffung eines Dienstrades
 Dienstrad sichtbar vor dem Gemeindeamt platzieren
 GemeindeRADsitzung: Mit dem Rad zum Ge-meinderat
 Radanhänger und Transportradverleih von Ge-meinde mit Partner?
 Radwaschanlage bei Gemeindeveranstaltun-gen
 Grundsatzbeschluss für den Radverkehr

1.2 Radverkehr bei allen Planungen und Bauvorhaben berücksichtigen

 Radverkehr beim Entwicklungskonzept be-rücksichtigen => Ortsplaner kontaktieren
 Radverkehr im ÖEK Flächenwidmungsplan be-rücksichtigen
 Radverkehr bei Wohnbauprojekten berück-sichtigen
 Radverkehr bei Straßenbaumaßnahmen be-rücksichtigen (z.B. Holzner Weg)
 vorrausschauend Radrouten und Abstellanla-gen planen

1.3 Radbeauftragte ernennen

 Ansprechperson / Koordination Radverkehrs-angelegenheiten Gemeindeintern und für die Bevölkerung
 Einen oder mehrere

1.4 Budget für Informationen und Bewußtseinsbildung im Radverkehr

 Budget für Bewusstseinsbildung bzw. verein-zelte, kleine Infrastrukturmaßnahmen zum Radfahren

 Empfehlung FahrRad-Beratung OÖ: Ein fixes Budget (rund 1-1,5€/EW) trägt dazu bei, dass mehr Maßnahmen umgesetzt werden können und eine gewisse Kontinuität im Projekt beste-hen bleibt

2. Infrastruktur und Sicherheit

2.1 Gesamtes Gemeindegebiet

 Durchführung einer flächendeckenden Radständererhebung (Bestand und Be-darf) mittels Fotoprotokoll
 wo nötig überdachte Radabstellanla-gen errichten
 Prioritäten der Radständererneuerung festlegen Gute Radabstellanlagen
 Jährliche Erneuerung eines bestimmten Kontingents. Empfohlen wird eine Rad-ständer Sammelbestellung, auch pri-vate Händler und Dienstleister einla-den.
Radständer insbesondere:
 Hauptplatz: Gesamtkonzept für Radab-stellplätze, Servicestation (Luftpumpe – Walzenantrieb für Brunnenpumpe)

 Radboxen und überdachte Radabstell-anlagen beim ehem. Bahnhof.
 Fahrradständer bei allen Bildungseinrichtungen (Volksschule)
 Bei Bushaltestellen Radständer errichten

2.2 Stadtplatz

 Stadtplatz als Begegnungszone
 Erweiterung der Begegnungszone von Rad Ha-ger bis Kremsmünsterer Straße Abzweigung Pfarrkirchen

2.3 Bundesstraße B122

 Keine radfreundliche Querung der B122
Empfehlung
 Zumindest eine radfreundliche Querung ermöglichen
 Früher grün für Fuß- und Radverkehr bei Spar Ampel (Anliegen vom Maßnahmenworkshop)
 Noch zu errichtender Übergang bei der Tankstelle

2.3 Alternativroute zum Stadtplatz

Alternativroute zum Stadtplatz von Siedlungsgebiet Adlwanger / Grünburger Straße.
Empfehlung:
 Belag verbessern

2.4 Parkstraße / Körblstraße

Empfehlung:
 Prüfen: Einbahn für Radverkehr öffnen (Rad-streifen mit Radsymbol) und Maßnahmen set-zen damit Kurve vom Kfz-Verkehr nicht ge-schnitten wird (z.B. flexibler Poller).

2.5 Parkstraße

Empfehlung:
 Zusatztafel: ausgenommen Radverkehr

2.6 Kurpark

Empfehlungen:
 Grundeigentümer ist das Thermenressort.
 Öffnung für Radverkehr auf einer ausgewiesenen Route um eine Durchfahrt zu Kirchenplatz ermöglichen

2.7 Kurpark Verbindung Sulzbachtalradweg

Empfehlung:
Verbreiterung des Weges auf 2,5 Meter, damit könnte dieser Weg offiziell als Geh- und Radweg
ausgewiesen und auch beworben werden.
Prüfen: Ob dieser Weg im oberen Teil anders beschildert als im unteren Teil?

2.8 Römerstraße

Die Römerstraße wäre eine wichtige Radverbindung von und zur Schule.
Jetzt fahren auch schon viele Radfahrer unerlaubt ge-gen die Einbahn.
Empfehlungen:
Einbahn öffnen, nach kurzer Besichtigung spricht nichts dagegen.
Parkplätze in Römerstraße im Kreuzungsbereich auflassen.
Verkehrsspiegel am Hauseck von Gasthaus Hametner prüfen.

2.9 Moritz Mitter Gasse und Linzer Straße

Empfehlung:
Prüfen: Einbahn für Radverkehr öffnen

2.10 Verbindung zu ASZ/Post/R12

Empfehlungen:
 Poller in Kurve entfernen
 Kurve zu ASZ entschärfen
 Gehweg als Geh- und Radweg ausführen

2.11 Gehweg entlang der Bundesstraße

Empfehlung
Vorhandenen Gehweg im Bereich ASZ und Postvertei-lerzentrum in einen Geh- und Radweg auszubauen. Damit wäre eine kurze und direkte Verbindung für den Radverkehr zur Römerstraße möglich. (kein Pkw-Verkehr).

2.12 Geh-Radweg „Am Hilgergrund“

Empfehlungen:
Geh- und Radweg verbreitern (Mindestbereite 2,5 m) und besser befestigen (muss nicht asphaltiert sein)
Alleiniger Radweg von Pfarrkirchen bis Hilgergrund
Riedlhub: Radweg Durchführung zu Hilgerkreuzung

2.13 Umlaufgitter R12 bei Spar Markt

Empfehlungen:
- Umlaufsperren nur in Ausnahmefallen => Aufmerksamkeit des Radverkehrs auf die Umlaufsperre und nicht auf die Gefahren-stelle gerichtet wird.
- Prufen ob Umlaufsperren auf einer Hauptradroute wirklich die ideale Maßnahme sind um den Radverkehr sicherer zu gestalten.
- Andere mogliche Maßnahmen waren Bodenmarkierungen, Oberflachenanderungen (Belagwechsel, Schwellen) und temporeduzierenden Masnahmen.
- Fuhrung R12 ins Zentrum: Variante 1: uber ASZ zum Hauptplatz Variante 2: über ehem. Magazinstr. (Tempo 30 fur Holzner Weg?)

2.14 Bad Hall – Lehnerberg, Adlwang Kreuzung R12

Lehner Berg: Keine gute Radverbindung von Siedlung Familien-straße
Adlwang-Kreuzung Steyrer Straße bei Jahnturnhalle: VZ Vorrang geben oder Ende Geh- und Radweg

2.15 Bereich Theater

Eventuell Sharrows bzw. Tempo 30 ab Theater prüfen.

2.16 Bahnhofstraße - Tempo 30 Zone

Ausweitung der Tempo 30 Zone ab Moritz Mitterer Gasse bis Bundesstraße prüfen (erscheint auf den ersten Blick sinnvoll, weil es sich nur um ein kurzes Stück handelt.)

3 Bewusstseinsbildung und Kommunikation

3.1 Radinfos / Radkolumne in der Gemeindezeitung und auf Homepage

 Thematische Schwerpunkte, Infos im Bad Haller Kurier
 Routen (mit Zeiten) veröffentlichen - Gute Beispiele Traun, Gallneukirchen, Wels, Munderfing…

3.2 Radmotto für Bad Hall

 Vorschlag vor Maßnahmenworkshop: Radfahren adelt also Radelt!

3.3 Radworkshop für Ferienprogramm

 Radworkshops der FahrRad Beratung OÖ
 AUVA Radworkshop

3.4 Radfahrprüfung aufwerten mit Rad.Fahr.Fest

 Nach Radprüfung Fest od. Auszeichnung für die Kinder

3.5 Aktion mit dem Rad in die Arbeit/Schule

 Wettbewerb Ganz OÖ radelt
 Schoolbiker

3.6 Radaktion z.B. auch in der Europ. Mobilitätswoche 16. bis 22. September

 „Radzzia“ zum Start der Radsaison
 Aktion Danke für´s Radfahren
 Radcodierung
 Radgarderobe
 Radlnacht
 Bonuspunkteaktion bei Einkauf mit Rad
 Fahrad als Kunst (im Kreisverkehr od. als Piktogramm)

3.7 Betriebe im Ort radfreundlicher machen

 Angebot der FahRad Beratung OÖ
 Bewerbung des Rades und Radroutenvorschlag für PendlerInnen des Gewerbegebiets

3.8 Regelmäßiger Fahrradstammtisch

 1-2mal jährlicher Fahrradstammtisch, um Austausch mit interessierten Radfahren-den aufrecht zu halten
 Jährlicher Radlokalaugenschein

3.9 Bewusstseinsbildung für Autofahrende

 Für mehr Abstand beim Überholen Z.B. „Abstand macht sicher“-Sujet in der Gemeindezeitung oder Plakataktion, Poolnudel-Aktion
 Mehr Transparente wie „beweg dich“ von Eine Welt Gruppe

3.10 Mehr Vernetzung mit anderen Gemeinden

 Radvernetzungstreffen am 3. April
 FahrRad Beratung OÖ
 Radlobby OÖ